ANREISE
Anreise zu den Katakomben an der Via Appia
St. Callixtus liegt außerhalb des Zentrums – die Busverbindungen, die Tour mit Transfer und die Straße selbst.
Katakomben-Führungen auf GetYourGuide ansehen ↗Warum die Katakomben außerhalb des Zentrums liegen
Was Erstbesucher oft überrascht: Die Katakomben liegen gar nicht im Zentrum Roms, sondern an der Via Appia, jenseits der alten Stadtmauern. Das ist kein Zufall der modernen Geografie, sondern der eigentliche Grund für ihre Existenz: Das römische Recht verlangte Bestattungen außerhalb der Mauern, daher säumen die Friedhöfe die antiken Ausfallstraßen. Der Weg zu St. Callixtus bedeutet also eine kurze Fahrt aus dem Zentrum hinaus – die man besser einplant, als sich von ihr überrumpeln zu lassen.
Mit dem Bus
Wer individuell anreist, hat zwei Busoptionen. Bus 118 ab Kolosseum oder Circo Massimo hält direkt am Tor der „Catacombe di San Callisto“. Bus 218 ab San Giovanni hält an der Fosse Ardeatine, gegenüber dem Eingang. Beide sind eine unkomplizierte Fahrt, allerdings läuft man danach noch die baumbestandene Auffahrt bis zum Gelände hinauf. Aktuelle Fahrpläne prüfen – die Taktung kann dünn sein – und bei der Zeitplanung die Mittagspause sowie den Mittwoch als Ruhetag einrechnen.
Mit geführter Tour inklusive Transfer
Die Alternative – und der Grund für einen Großteil des Tourpreises – ist eine geführte Tour mit Hin- und Rücktransfer vom Zentrum Roms. Das nimmt die gesamte Navigation ab, bringt Sie direkt zum Tor und beinhaltet oft einen Spaziergang auf der Via Appia oder eine zweite Katakombe. Für Reisende mit wenig Zeit, denen die Busse unsicher sind oder die eine Führung in einer bestimmten Sprache wünschen, ist dies der einfachste Weg, das Ganze als entspannten Halbtagesausflug zu erleben.
Die Via Appia selbst
Wie auch immer Sie hinkommen – hetzen Sie nicht direkt hinein und wieder hinaus: Die Via Appia ist ein Ziel für sich. Die „Königin der Straßen“, Roms große südliche Konsularstraße, ist gesäumt von antiken Gräbern und Monumenten und streckenweise noch mit ihren ursprünglichen Basaltsteinen gepflastert. Viele Touren verbinden die Katakomben mit einem Spaziergang entlang der Straße, und auch individuell lohnt das Verweilen: Die Straße ist der Kontext, der die darunter gegrabenen Friedhöfe erst verständlich macht.